Untersuchungen

Bei Gefährdungen am Arbeitsplatz, die über die Belastung für die Allgemeinbevölkerung hinausgehen, führen wir betriebsärztliche Vorsorgeuntersuchungen durch.

Diese dienen der Früherkennung bzw. Vorbeugung arbeitsbedingter Erkrankungen, Berufskrankheiten und Unfällen und sollen zugleich einen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und zur Fortentwicklung des betrieblichen Gesundheitsschutzes leisten.

Durchführung der Arbeitsmedizinischen Vorsorge gemäß Arbeitsmedizinischer Vorsorgeverordnung, berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen sowie staatlichen Vorschriften und Verordnungen.

Informationen

Die Untersuchung der Mitarbeiter erfolgt nach dem Arbeitssicherheitsgesetz, Arbeitsschutzgesetz, der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge, weiteren gesetzlichen Vorgaben (z.B. Strahlenschutz- und Röntgenverordnung) und berufsgenossenschaftlichen Regelwerken.
Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge unterscheidet zwischen Pflicht-, Angebots- und Wunschuntersuchungen.
Pflichtuntersuchungen hat der Arbeitgeber als Erstuntersuchung und Nachuntersuchungen in regelmäßigen Abständen während der Ausübung der Tätigkeit zu veranlassen.
Angebotsuntersuchungen sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, die bei besonders gefährdenden Tätigkeiten zu veranlassen sind (Erst- und Nachuntersuchungen). Der Beschäftigte entscheidet selbst über die Teilnahme an dieser Untersuchung.
Wunschuntersuchungen sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, die der Arbeitgeber den Beschäftigten nach § 11 des Arbeitsschutzgesetzes zu ermöglichen hat.
Die Untersuchungsergebnisse werden ausgewertet und arbeitsmedizinisch beurteilt. Hierzu gehört auch die Dokumentation und Aufbewahrungspflicht bis zu 30 Jahren.